Knorpel und Arthrose

Gelenkknorpelschäden müssen nicht zwingend operiert werden!

Man beginnt in aller Regel mit einer sogenannten konservativen Therapie, d.h. einer nicht operativen Therapie.

 

Hierzu gehören: entzündungshemmende, schmerzlindernde, abschwellende und knorpelstabilisierende Medikamente, Knorpelschutzbehandlung mit Hyaluronsäure, biologische Therapieverfahren zur Regeneration, Hilfsmittel wie Orthesen, Bandagen und Schuhzurichtungen, Krankengymnastik, Kinesiotaping und physikalische Therapien.


Einzeln oder kombiniert, können diese sinnvoll eingesetzt werden, um die durch die Knorpelschäden bedingten Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen, und um den normalerweise fortschreitenden Verschleißprozess aufzuhalten, bzw. zu verlangsamen.

 

Nach unserer Erfahrung haben sich folgende Therapien bewährt, die wir auch in unserer Praxis anwenden.

PRP-Therapie

(PRP = Plättchen Reiches Plasma), Knorpelbehandlung mit autologem aufbereitetem Plasma welches hochkonzentrierte Thrombozyten beinhaltet.

 

Bei der PRP-Therapie wird aus dem Blut des Patienten mittels Zentrifugation körpereigenes thrombozytenreiches Plasma gewonnen und in das Gelenk gespritzt. Thrombozyten, oder Blutplättchen, sind die kleinsten Zellen im Blut. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Heilung von geschädigtem Gewebe und beinhalten besondere Wachstumsfaktoren.

 

Die Wirkung der PRP-Therapie beruht auf dem Freisetzen von Wachstumsfaktoren aus den Thrombozyten. Diese leiten am Ort der Injektion entzündungshemmende Selbstheilungs- und Regenerationsprozesse ein.

 

Die Behandlung wird 3-5 mal im wöchentlichen Abstand durchgeführt, wonach es zu einer signifikanten Schmerzlinderung und Regeneration in Gelenken mit Knorpelschäden kommt.

 

Eine Behandlung mit körpereigenen hochkonzentrierten Thrombozyten unterstützt natürliche Heilungsprozesse und fördert die Geweberegeneration. 

 

Mehr Informationen finden Sie unter der Rubrik “Biologische Medizin“.

 

Hyaluronsäure

Knorpelschutzbehandlungen mittels Hyaluron-Säure.

 

Durch die Behandlung mit Hyaluronsäure kann eine Verbesserung der visko-elastischen Eigenschaften der krankhaften Gelenkflüssigkeit erreicht werden und somit der Teufelskreislauf der Arthrose unterbrochen werden.

 

Der visko-elastische Schutz lindert den Schmerz und verbessert die Belastbarkeit des Gelenkes, was wiederum die Beweglichkeit verbessert und den Gelenkstoffwechsel normalisiert.

 

Die Hyaluronsäure wird mittels 3 Spritzen im wöchentlichen Abstand in das geschädigte Gelenk eingebracht.

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass deren Wirkung 6-15 Monate, je nach Arthrosestadium, anhalten kann.

Eigenfett-Transplantation

Bei der AMFAT (Autologous Micro-Fragmented AdiposeTissue)-Therapie mit Lipogems® handelt es sich um eine innovative Therapie, bei der körpereigenes Fett, im Rahmen einer Fettabsaugung, in einem geschloßenem System aufbereitet, mikrofragmentiert, gereinigt und konzentriert wird. 

 

Die so gewonnene Flüssigkeit wird dann in das betroffene Gelenk gespritzt. Bei dieser biologischen Behandlung macht man zu Nutze, dass sich im so aufbereitendem Fettgewebe 100-500x mehr aktive reparative Zellen (mesenchymale Stammzellen) befinden, als in einer gleichen Menge Knochenmark. In dem mit Lipogems behandeltem geschädigten Gelenk kommen die immunmodulatorischen und antiinflammatorischen Effekte, sowie die Freisetzung unterschiedlicher Wachstumsfaktoren zum Ausdruck, was Reparaturprozesse in Gang bringt, und die Homöostase (Stoffwechselgleichgewicht) des Gelenkes wieder herstellt. 

 

Das aufbereitete Fettgewebe wirkt wie ein biologischer Reaktor im Gelenk der Entzündungen reduziert und regenerative Prozesse in Gang setzt, die die körpereigenen Heilungskräfte unterstützen, und den Knorpel vor weiteren Schädigungen schützt.

 

Ein Interview von Dr. Kniffler über diese Thema finden unter “News/Artikel”.

Spezielle Magnetfeldtherapie

Mittels MBST-Therapie Anregen von Knorpelneubildung.

 

Bei der MBST Kernspinresonanz-Therapie handelt es sich um eine modernes Therapieverfahren, welches bei Erkrankungen und Verletzungen am Stütz- und Bewegungsapparat eingesetzt wird. Dabei kommt die nichtinvasive MBST-Therapie ohne Operationen, Infusionen, Spritzen, Medikamente oder Schmerzmittel und damit verbundene Risiken, Belastungen und Nebenwirkungen, aus.


Der Stoffwechsel (Metabolismus) ist die Grundlage aller lebensnotwendigen Abläufe im Körper und benötigt viel Energie, die für Aufbau, Schutz und Reparatur des Gewebes gebraucht wird. Fehlt den Zellen Energie, können die körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr geleistet werden und es kommt zu einer Degeneration. Dies ist die Ursache von Erkrankungen wie Arthrose, Osteoporose und auch vielen Bandscheibenbeschwerden.


An dieser Stelle setzt die therapeutisch genutzte Kernspintechnologie an. Die spezifischen MBST-Therapiesequenzen wurden entwickelt, um eine gezielte Energieübertragung in das erkrankte Gewebe, zu ermöglichen. Ziel ist eine Steigerung des Metabolismus und damit das Auslösen der körpereigenen Reparaturmechanismen, bzw. Regenerationsprozesse. 

 

Damit geht die MBST-Therapie direkt eine der Ursachen der degenerativen Erkrankungen an. Studien bestätigen dies.

 

Aktuell wird die MBST-Therapie mit guten bis sehr guten Erfolgen eingesetzt bei u.a.:

  • Arthrosen aller Gelenke
  • Osteoporose
  • Weitere Knochenerkrankungen wie Osteonekrosen, Osteochondrosis dissecans, Knochenödeme
  • Verschleißerkrankungen der Bandscheiben und Wirbelgelenke
  • Verletzungen der Bänder, Sehnen, Muskeln und Knochen