Stoßwellentherapie

Therapeutische Stoßwellen sind Schallwellen hoher Energie, die pneumatisch oder piezoelektrischen in einem Schallkopf erzeugt werden.

 

Sie werden über die Hautoberfläche nahe der Schmerzzone in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich dort radial (kugelförmig) oder fokussiert aus. Die Intensität lässt sich individuell für jeden Patienten einstellen und ist somit sehr schonend. Nach der Behandlung reagiert das Gewebe um die Schmerzzone auf die Stoßwelle mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität und Neubildung von Blutgefäßen. Dadurch können bei chronischen Erkrankungen Heilungsprozesse angeregt, oder schon bestehende verlangsamt ablaufende Heilungsprozesse beschleunigt werden. Eine Zertümmerung von Geweben oder Verkalkungen wie in der Nierensteintherapie wird im orthopädischen Bereich nicht verfolgt.

 

Sehnen- und Sehnenansatzerkrankungen sind meist mit heftigen Schmerzen in der betroffenen Körperregion verbunden. Die Stoßwellentherapie regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an. Sie ist besonders indiziert wenn trotz konservativer Behandlung mit Kortison, Physiotherapie oder physikalischer Therapie Beschwerden chronisch werden. In der Vergangenheit war ein operativer Eingriff – mit all seinen Risiken- die letzte Möglichkeit, um eine Heilung oder zumindest eine Schmerzlinderung, zu erreichen.

 

Heute kann Dank der Stoßwellentherapie meist auf eine Operation verzichtet werden.

 

Die Methode wird häufig eingesetzt bei:

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea der Infra- und Supraspinatusssehne)
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
  • Fersensporn (Plantare kalkaneare Tendoperiostose)
  • Achillodynie
  • Patellaspitzensyndrom
  • Tibiakantensyndrom
  • Bursitis trochanterica
  • der Behandlung schmerzhafter muskulärer Triggerpunkte

 

Die Behandlung mit der Stoßwellentherapie ist besonders schonend, schnell und effektiv. In der Regel erstreckt sie sich über drei bis fünf Sitzungen von ca. zehn Minuten. Im Rahmen eines Arztgesprächs informieren wir Sie vor Therapiebeginn zu Ihrem speziellen Fall.

 

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